HILDEGARD von Bingen Online Shop

                      

Heilkraft des Altertums - Prophylaxe und Behandlung von grippalen Infekten

Verschiedenste Medien berichten von den sogenannten freien Radikalen, welche Körperzellen angreifen und durch Antioxidantien unschädlich gemacht werden können. Freie Radikale sind sauerstoffhaltige Moleküle, die gefährlich instabil sind, weil ihnen in ihrer chemischen Struktur ein Elektron fehlt. Sie sind unvollständig. Also suchen sie nach einem passenden Elektron, um wieder vollständig zu werden. Das fehlende Elektron wird aggressiv von einem intakten Molekül (z. B. Molekülen der Zellmembran, Proteinen oder der DNA) geraubt. Man spricht hier von Elektronenraub bzw. Oxidation. Sobald der Körper durch diese Prozesse belastet wird, spricht man vom oxidativen Stress. Durch bewusstes Anwenden von einer Vielzahl beschriebener Früchte und Gemüsesorten kann ein Vermeiden einer Entgleisung der Zellfunktion beeinflusst werden.

Allen roten, blauen, violetten Früchten und Gemüsen (z. Bsp. Aroniabeere, Holunderbeere, Blaubeere, Brombeere, Heidelbeere, Himbeere, violette Zwiebel, Johannisbeere, Rotkohl etc.) wird eine gesundheitsfördernde und Immunsystem stärkende Wirkung zugeschrieben. Die Substanzen von denen diese Wirkung ausgeht, sind die blauen und roten Farbstoffe dieser Pflanzen, die Anthocyane.

Die Pflanzen lagern die Anthocyane und deren Verwandte als Schutz vor der allgegenwärtigen UV-Strahlung in ihren äußeren Zellschichten (der Schale) ein. So wird eine Schädigung der Eiweiße (Proteine) in den Pflanzenzellen verhindert. Außerdem können die Anthocyane als Antioxidantien freie Radikale binden, die durch oxidativen Stress entstehen. Insofern stärken alle Früchte- und Gemüsesorten in denen rote und blaue Farbstoffe eingelagert das Immunsystem.

Besonders populär ist Aronia melanocarpa, die schwarzfrüchtige Apfelbeere, aufgrund des hohen Anteils an Anthocyanen. Der Wildstrauch aus Nordamerika wurde bereits von den dortigen Ureinwohnern hoch geschätzt. Diese Pflanze gehört zu den Rosengewächsen, zu denen auch unsere wichtigsten Obstarten wie z. Bsp. der Apfel oder die Zwetschge gehören.

Wie alle Beeren enthält Aronia Vitamine und Mineralstoffe. Von pharmazeutischem Interesse ist Aronia wegen der in den Beeren in hoher Konzentration enthaltenen Farbstoffe, den Anthocyanen. Bei Aronia ist der Anthocyan-Gehalt so hoch wie bei keiner anderen Frucht, so dass geringe Mengen Aronia direkte gesundheitliche Effekte erzielen können.

Der gewonnene Extrakt enthält den höchsten Anteil an Anthocyanen, erhältlich als BIO Aronia-Muttersaft unter: https://shop.hildegard.de/Bio-Aroniasaft-100-ml-DE-OeKO-006

Als Muttersaft bezeichnet man umgangssprachlich einen Direktsaft, der aus Früchten mit hohem Säuregehalt gewonnen wurde.

 

 

Zistrose (Cistus Incanus)

Mit den Rosengewächsen hat die Zistrose trotz ihres Namens nichts zu tun. Stattdessen bildet sie eine eigene Familie, die Zistrosengewächse. Diese wiederum besteht aus etwa 20 Zistrosenarten. Cistus Incanus gehört zu den ältesten Heilpflanzen des Mittelmeerraumes.

Der graubehaarten Zistrose  wird dabei eine besonders starke Heilkraft nachgesagt. Sie soll mehr heilende und antioxidativ wirksame Substanzen beinhalten als andere Zistrosenarten. Im 2009 wurden an der Charité in Berlin Studien durchgeführt, welche eine antivirale Wirkung der Zistrose nachgewiesen haben und somit bei Erkältung und grippalen Infekten angewendet werden kann, insbesondere zur Prophylaxe.

Bereits im letzten newsletter wurde außerdem das Lungenkraut beschrieben nach Hildegard v. Bingen. Erhältlich ist dieses als BIO-Lungenkraut-Zistrosen-Tee unter: https://shop.hildegard.de/Bio-Zistrosen-Lungenkrauttee-DE-OeKO-006

 

 

 

Bei Hildegard v. Bingen werden u.a. auch folgende prophylaktischen Maßnahmen empfohlen:

Als wichtigstes Mittel neben dem Wasserlinsenkräutertrank empfiehlt Hildegard täglich  5 – 10 süße Mandeln zu kauen. „Die ganze Kraft des Mandelbaums befindet sich in der Frucht. Wer ein leeres Gehirn hat, eine blasse Gesichtsfarbe und Kopfschmerzen, sollte oft diese Früchte essen, und sie füllen sein leeres Gehirn und geben ihm die rechte Gesichtsfarbe“ Als empfehlenswerte Ergänzung kann man dazu noch einen bitteren Aprikosenkern beifügen.

Bei den ersten Anzeichen (Halskratzen, Hüsteln, leicht frieren) werden 4 EL Andornmischkräuter (Grippekräuter) 4 Min. in ¾ L Qualitätsweißwein gekocht, abgeseiht, mit Honig gesüßt und in einer Thermoskanne aufbewahrt.  Davon mehrmals täglich ½ Tasse trinken. Kinder entsprechend weniger. Erhältlich unter: https://shop.hildegard.de/Andornmischkraeuter

Laut Gesundheitsministerium haben aktuell wohl erste Schritte aus der Covid-19 Pandemie begonnen. Dennoch bleibt die Krise eine Herausforderung, prophylaktische Maßnahmen wahrzunehmen, um rechtzeitig grippale Infekte bestmöglich abzuwehren und das Immunsystem ganzjährig zu stärken.

HP Andrea Gollwitzer

Literatur:

Prof. Dr.med R. Béliveau und Dr. med. D. Gingras, Krebszellen mögen keine Himbeeren, Mosaik bei Goldmann 2010.

Elshoff  K. Grippe oder nicht; PTA heute 18, 20, 2015

Hildegard v. Bingen, Causae et Curae – Ursachen und Behandlung der Krankheiten – Haug 1955

Strehlow W. Die Ernährungstherapie der Hildegard v. Bingen, Knaur  2009

-          Die Heilkunde der Hildegard v. Bingen, Lüchow 2005

-          Die Hildegard-Naturapotheke, Knaur  2014

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/artikel/heilkraeuter-heilpflanzen/zistrose

Damit Sie in unserem Onlineshop bestellen können ist es erforderlich dass Sie der Verwendung von Cookies zustimmen. Wenn Sie sich auf unserer Seite weiterbewegen stimmen Sie der Nutzung dieser Cookies zu.
Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung!

Hinweis ausblenden