HILDEGARD von Bingen Online Shop

                      

Entgiftung toxischer Belastungen

Die Naturheilkunde bietet ein unüberschaubares Angebot an Möglichkeiten der Entgiftung unseres Körpers, Geist und Seele. Die richtige Wahl zu treffen überfordert meistens auch diejenigen, welche bereits geschwächt sind durch diverse chronische Erkrankungen und dazu tendieren, sich von flüchtiger Werbung und Anreizen der Medien rasch verleiten zu lassen. Seit mehr als 50 Jahren nehmen Diabetes mellitus, neurodegenerative Erkrankungen wie z. Bsp. Demenz und Morbus Parkinson, das chronische Erschöpfungssyndrom (Chronic Fatigue Syndrome CFS) - sehr häufig mittlerweile beschrieben als Long Covid Syndrom, Fibromyalgie, Multiple Chemikalien Sensitivität (MCS), Autoimmunerkrankungen und Krebs rapide zu.

Belastungen durch u.a. Medikamente, Zahnmaterialien, Impf-und Erbtoxine, Kosmetikprodukte erfordern ein starkes Immunsystem und können die Aufnahme und Ausscheidung von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen beeinflussen.

Hildegard von Bingen hatte im Rahmen der Entgiftung besonders den Hirschzungenkräutertrank und den Wermuttrank hervorgehoben.

Unterstützung der Lunge durch Regeneration der Leber

Hildegard schreibt in Causae & Curae:

„Die Leber verhält sich beim Menschen wie ein Gefäß, in das Herz, Lunge und Magen ihre Säfte ausgießen, welche dann die Leber wieder in alle Organe zurückfließen lässt.“

Die eine Hauptaufgabe der Leber besteht darin, das Blut mit lebensnotwendigen Nahrungsstoffen zu versorgen und zu verarbeiten, z.B. Eiweiße, Kohlehydrate, Fette und Mineralien. Die andere Hauptaufgabe der Leber ist ihre Entgiftungsfunktion. Sie entzieht dem Blut schädliche Schad- und Schlackenstoffe, sowie Gifte, wie Alkohol, Nikotin, chemische Arzneimittel. Diese Stoffe werden in ungiftige, wasserlösliche Verbindungen umgewandelt und durch die Nieren ausgeschieden.

Nimmt der Körper durch Maßlosigkeit zu viel dieser Gifte auf, wird die Leber „verstopft“ (Stauungsleber); sie kann anschwellen (Fettleber) oder letztendlich zerstört werden (Schrumpfleber).

Hildegard beschreibt oft auch Stoffwechselstörungen (Dyskrasie) als auslösende Ursache. Wenn die schlechten Säfte - „Mali Humores“ – überhand nehmen. Ist der Leberstoffwechsel gestört, wird auch die Lunge in Mitleidenschaft gezogen.

Einige hildegardische Lebermittel können auch die Lunge positiv beeinflussen. Z. Bsp. die Behandlung eines chronischen Hustens aufgrund eines lang bestehenden Leberleidens mit Hirschzungenkräutertrank.

Indikationen: Hauptmittel bei jahrelanger Bronchitis, Lebermittel, welches zugleich die Lunge reinigt (Leber-Lungen-Husten).

Die Hildegard Medizin lehrt, dass bei chronischen Erkrankungen die Leber in der Regel mitbehandelt werden soll. Dies gilt auch für das chronische Lungenleiden welches ursächlich an der Leber liegen kann. Prinzip der Behandlung ist, Leber und Lunge gleichzeitig zu berücksichtigen. Indikationen sind u.a. chronische Bronchitis, Asthma mit Leberbeteiligung, Hormonregulationsstörungen, Leberstoffwechselstörungen, Kopfschmerzen unklarer Genese.

Aus dem Hirschzungengewürz (bestehend aus 2 Komponenten) kann man sich den Trank leicht selber zubereiten: Das Hirschzungenfarnkraut wird in Wein gekocht, Honig hinzugefügt und weiter kurz gekocht. Mit langem Pfeffer und Zimt (2. Päckchen) nochmals aufkochen und abseihen. Die Kurdauer beträgt 4 Wochen, 3 x tgl. 1 Likörglas (15 – 20 ml) nach dem Essen.

Trank erhältlich unter https://shop.hildegard.de/Hirschzungenkraeutertrank

Gewürz https://shop.hildegard.de/Hirschzungengewuerz

WERMUTTRANK als FRÜHJAHRSKUR zur Entgiftung

Der Wermuttrank ist eine weinhaltige Zubereitung aus Bio-Wein, Honig und Wermutsaft. Wermuttrank mit seinem charakteristischen süß-bitteren Geschmack eignet sich außerdem vorzüglich als Aperitif vor allen Mahlzeiten. Auch als besondere Grundlage für harmonische Cocktails wird Wermuttrank sehr geschätzt.

Indikation: Zur Vorbeugung gegen Erkrankungen der Lunge (Winteranfälligkeit, Grippe), Nierenschwäche, vorzeitige Alterserscheinungen und Arteriosklerose, Magen-und Verdauungsstörungen, Ausfluss und Unterleibsentzündungen. "Schwerblütigkeit", Herzschwäche, Augenschwäche.

Aufgrund seiner wirksamkeitsbestimmenden Inhaltsstoffe (ätherische Öle und Bitterstoffe – z.B. Absinthin) ist der Wermut ein besonders schönes, klassisches Beispiel eines Amarum-Aromatikums (aromatische Bittermittel), da es gleichzeitig bitter und aromatisch schmeckt. Der Anteil an ätherischen Ölen verleiht dem Wermut krampflösende und durchblutungsfördernde Eigenschaften. Dadurch werden die Verdauungsorgane und die Niere gut durchblutet (auch in jedem Kräuterbuch nachzulesen). Hildegard nennt diesen Effekt: . . . unterdrückt die Lanksucht und die Schwarzgalle (Melancholie), macht die Augen klar, wärmt den Magen und bereitet ein gute Verdauung . . .“ Die Gallensaftproduktion wird angeregt durch die enthaltenen Bitterstoffe, unterstützt somit den Verdauungsprozess und trägt zur Klärung bei.

erhältlich unter https://shop.hildegard.de/Wermuttrank oder 6 Flaschen zum Sonderpreis https://shop.hildegard.de/Wermuttrank_1

HP A. Gollwitzer

Literatur

Birkelbach D., Toxische Belastungen, Naturheilpraxis 2/ 22, S. 9.

Hertzka G. Kleine Hildegard Hausapotheke, S. 114 und S.170 4. Auflage 2010 Christiana Verlag

Hose S. „Der Wermut, Arzneipflanze für Kranke und Kultige“, Zeitschrift für Phytotherapie, 4, 187, 2002.

Strehlow W. Hildegard-Heilkunde von A – Z, Seite 64 + 141, Knaur 2010

Hertzka/Strehlow, Die grosse Hildegard-Apotheke, Christiana Verlag, Stein am Rhein

Strehlow W. Die Heilkunde der Hildegard v. Bingen, Lüchow-Verlag Stuttgart 2000

Theuerkauf B., Silent Inflammation - Chronisch Krank., QKD Verlag, 1.Auflage 2019

Fotografien: Andrea Gollwitzer

Damit Sie in unserem Onlineshop bestellen können ist es erforderlich dass Sie der Verwendung von Cookies zustimmen. Wenn Sie sich auf unserer Seite weiterbewegen stimmen Sie der Nutzung dieser Cookies zu.
Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung!

Hinweis ausblenden