HILDEGARD von Bingen Online Shop

                      
Unterstützung und Regeneration d

Unterstützung und Regeneration der Leber und Galle

Werkstatt des Lebens 

Die Zeit nach dem monatelangem Lockdown mit allen Entbehrungen gesellschaftlicher und kultureller Zusammenkünfte hat ihre Spuren hinterlassen

Suchtexperten warnten zu Beginn der Corona Krise vor einem Anstieg schädlichen Alkoholkonsums. Ein kaltes Bier, ein Gläschen Wein: In Zeiten von Homeoffice, Kontaktbeschränkungen und abgesagten Veranstaltungen scheinen sich die Deutschen besonders gerne Alkohol zu gönnen. Wie eine Studie des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim in Kooperation mit dem Klinikum Nürnberg zeigt, stieg der Alkoholkonsum bei rund einem Drittel der Erwachsenen seit der Coronakrise. 35,5 Prozent der mehr als 3000 Teilnehmenden gaben bei der anonymen Online-Umfrage an, während der Covid-19-Pandemie mehr oder viel mehr Alkohol getrunken zu haben als zuvor (https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org).

Hildegard schreibt in Causae & Curae:

„Die Leber verhält sich beim Menschen wie ein Gefäß, in das Herz, Lunge und Magen ihre Säfte ausgießen, welche dann die Leber wieder in alle Organe zurückfließen lässt.“

Die eine Hauptaufgabe der Leber besteht darin, das Blut mit lebensnotwendigen Nahrungsstoffen zu versorgen und zu verarbeiten, z.B. Eiweiße, Kohlehydrate, Fette und Mineralien. Die andere Hauptaufgabe der Leber ist ihre Entgiftungsfunktion. Sie entzieht dem Blut schädliche Schad- und Schlackenstoffe, sowie Gifte, wie Alkohol, Nikotin, chemische Arzneimittel. Diese Stoffe werden in ungiftige, wasserlösliche Verbindungen umgewandelt und durch die Nieren ausgeschieden.

Leber-Gallen-Störungen können sich u.a. durch die Symptomatik in Form von Kopfschmerzen, Hauterkrankungen, Verdauungsstörungen oder Müdigkeit darstellen. Nimmt der Körper durch Maßlosigkeit zu viel dieser Gifte auf, wird die Leber „verstopft“ (Stauungsleber); sie kann anschwellen (Fettleber) oder letztendlich zerstört werden (Schrumpfleber). Hildegard beschreibt oft auch Stoffwechselstörungen (Dyskrasie) als auslösende Ursache. Wenn die schlechten Säfte -  „Mali Humores“ – überhand nehmen. Ist der Leberstoffwechsel gestört, wird auch die Lunge in Mitleidenschaft gezogen.

Einige hildegardische Lebermittel können auch die Lunge positiv beeinflussen. Z. Bsp. die Behandlung eines chronischen Hustens aufgrund eines lang bestehenden Leberleidens mit Hirschzungenkräutertrank. Erhältlich im online shop unter:  https://shop.hildegard.de/Hirschzungenkraeutertrank. Die Hildegard Medizin lehrt, dass bei chronischen Erkrankungen die Leber in der Regel mitbehandelt werden soll. Dies gilt auch für das chronische Lungenleiden welches  ursächlich an der Leber liegen kann. Prinzip der Behandlung ist, Leber und  Lunge gleichzeitig zu berücksichtigen. Indikationen sind u.a. chronische Bronchitis, Asthma mit Leberbeteiligung, Hormonregulationsstörungen, Leberstoffwechselstörungen, Kopfschmerzen unklarer Genese. 

Aus dem Hirschzungengewürz  (bestehend aus 2 Komponenten) kann man sich den Trank leicht selber zubereiten: Das Hirschzungenfarnkraut wird in Wein gekocht, Honig hinzugefügt und weiter kurz gekocht. Mit langem Pfeffer und Zimt (2. Päckchen) nochmals aufkochen und abseihen. Die Kurdauer beträgt 4 Wochen, 3 x tgl. 1 Likörglas (15 – 20 ml) nach dem Essen. Innere Erkrankungen mit Druck- oder Staugefühl und Schmerz unter dem rechten Rippenbogen sollten zur Entlastung und Entgiftung der Leber zunächst mittels Hildegard-Fasten und Dinkeldiät behandelt werden. Erhältlich im onlineshop unter: https://shop.hildegard.de/Hirschzungengewuerz

Als universellen „Aperitif“ empfiehlt Hildegard in diesem Zusammenhang vor den Mahlzeiten 1 Likörglas (~ 20 ml) vom Maulbeertrank (https://shop.hildegard.de/Maulbeertrank). Als Zwischenmahlzeit oder zur Ergänzung im hildegardischen Habermus sind getrocknete Maulbeeren (https://shop.hildegard.de/Bio-Maulbeerfruechte-getrocknet-DE-OeKO-006) zu empfehlen oder der neu im Sortiment erschienene Vitale Bio-Maulbeermix. https://shop.hildegard.de/Vitaler-Bio-Maulbeerenmix-DE-OeKO-006

Leberkranke sollten nebenher täglich 5 – 10 süße Mandeln essen. Sie sind eine Art Universalheilmittel und stärken die Nerven, sorgen für eine gute Gesichtsfarbe, kräftigen die Lunge und unterstützen die Leber bei ihrer Regeneration.

 

 

 

Kurkuma (Gelbwurz) ist ein Gewürz, wird aber auch als Nahrungsergänzung eingesetzt und stammt aus der Familie der Ingwergewächse. Ursprung der Wurzel ist Indien und Südostasien. Die gelbliche Wurzel wirkt antioxidativ, entgiftend und entzündungshemmend. Kurkuma enthält Curcumin, welches die Leber vor schädlichen Giften schützt und sogar geschädigte Leberzellen wieder heilen soll.

Curcuma longae tuber (Familie: Zingiberaceae) hat außerdem in der chinesischen Phytotherapie einen therapeutischen Bezug zum Funktionskreis (Meridiane) Herz, Lunge und Leber. Pharmakologische Wirkung: antihepatotoxisch, antihyperlipidämisch, erhöht Magensäure-und Gallenproduktion. Nach neuerer Forschung bei Atherosklerose und Hepatitis wirksam.

Verschiedene Studien lassen ferner den Schluss zu, dass Curcumin generell eine Schutzfunktion bei vielen weiteren Atemwegserkrankungen aufweist, etwa bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), beim akuten Atemnotsyndrom (ARDS), der akut-inflammatorischen Lungenerkrankung (ALI) und beim allergischen Asthma.

Der Wirkmechanismus ist vermutlich wieder mit dem stark entzündungshemmenden und antioxidativen Potential des Curcumins erklärbar, das wichtige entzündliche Signalwege so verändern kann, dass die massiven Entzündungen in den Atemwegen abgeschwächt werden.

Folgende Teemischung zur Stärkung des Immunsystems enthält u.a. Kurkuma und ist in dieser Zubereitung besonders gut verträglich, erhältlich in unserem online-shop:

https://shop.hildegard.de/JURA-Fruechtetee-mit-Curcuma-und-Ingwer

HP Andrea Gollwitzer

 

Literatur:

C. Hempen, T. Fischer Leitfaden chinesische Phytotherapie, Elsevier/ Urban&Fischer, 2. Auflage 2007

Naturheilpraxis heute Leber&Galle 1/21

Strehlow W. Die Heilkunde der Hildegard v. Bingen, Lüchow-Verlag Stuttgart 2005

https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/kurkuma-uebersicht/kurkuma

Illustration: C. Hempen, T. Fischer Leitfaden chinesische Phytotherapie, Elsevier/ Urban&Fischer, 2. Auflage 2007

 

 

 

 

 

 

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