HILDEGARD von Bingen Online Shop

                      

Prävention und Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen

Ein organisches Herzleiden kann entstehen, wenn u.a. die seelisch auslösenden Ursachen unbehandelt bleiben und sich als körperliche Störungen manifestieren.  Dabei materialisieren sich die Gedanken, Gefühle und Emotionen im Stoffwechsel und lösen in Verbindung mit der Schwarzgalle organische Herzkrankheiten aus

. Neben den seelischen Störungen werden Diätfehler, insbesondere die Rohkost, für die Auslösung von Herzkrankheiten verantwortlich gemacht.  Hildegard beschreibt, dass die Milz ein wichtiges Schutz- und Entgiftungsorgan des Herzens darstellt, welche unter Diätfehlern (Küchengifte) und Rohkost leidet.

Generell stellen bakterielle oder virale Infektionen eine zusätzliche Belastung für das Herz-Kreislauf-System dar.

Beim ersten Auftreten von Covid-19 gingen Wissenschaftler noch von einer Lungenerkrankung aus. Doch schnell zeigte sich, dass es sich vielmehr um eine Multiorganerkrankung handelt, die den Körper von Patienten ganz unterschiedlich angreift und viele verschiedene Krankheitsfacetten zeigt unter anderem mit akuten Formen von Lungenentzündung, Herzentzündungen und Herzinfarkt, Rhythmusstörungen, Schlaganfall, Thrombosen, Nierenversagen und einer überschießenden Immunreaktion, dem sogenannten Zytokinsturm. (www.herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/coronavirus/post-covid-herzschaden-therapie).

Nach Hildegard v. Bingen gilt als wichtiges Heilmittel zur Prävention und Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen die Wurzel des Galgants, welcher im letzten Newsletter im Rahmen der Bärwurzgewürzmischung im Detail beschrieben wurde.

Hier nochmals eine kurze Wiederholung für die vielzählig neu dazugekommenen Abonnenten:

Pharmakologische Wirkungsweise:

Herzstärkend, antiinflammatorisch (entzündungshemmend) und analgetisch (schmerzlindernd).

Bei allen chronischen Herz-Kreislaufbeschwerden und zur Linderung von Restschmerzen  nach Herzinfarkt empfiehlt sich die „kleine Herzkur" nach Dr. Hertzka, dem Urheber der Hildegard Medizin:

1 Galganttablette nach dem Essen, danach 1 Likörglas Petersilientrank.

Zur besseren Verträglichkeit bei empfindlichem Magen sind Fenchel-Galganttabletten empfehlenswert.

Im online-shop erhältlich unter:

https://shop.hildegard.de/Fenchel-Galgant-Tabletten 120Tbl. oder 500Tbl.

Geeignet ist auch die Zubereitung von Tee oder Galgantwein mit Galgantwurzel geschnitten:

Herstellung von Galgantwein:

1 TL Galgantwurzeln geschnitten 3 Minuten mit einer Tasse Wein aufkochen, absieben und den Wein warm schluckweise trinken.

https://shop.hildegard.de/Galgantwurzel-geschnitten

Petersilientrank

Bei Hildegard steht: " Wer im Herz , in der Milz oder in der Seite Schmerzen hat, der koche Petersilie in Wein und füge etwas Essig und genug Honig bei, dann siebe er es durch ein Tuch, und so trinke er oft und es heilt ihn."

Der berühmte Petersilien-Honigwein wird nach Hildegard v. Bingen als bewährtes Basisherzmittel beschrieben. Er gilt als ideales Heilmittel bei nervösen Herzbeschwerden, wenn sich die Nerven und die Seele mit dem Herzen melden.

Indikation: beginnende Herzschwäche, Herzschmerzen, Herzstiche, Müdigkeit, Übermüdungs-Schlaflosigkeit, Kraftlosigkeit.

Der Petersilientrank ist ein wohlschmeckender und  gesunder Genuss aus biologischem Rot- und Weißwein.

Verzehrsempfehlung: 3 x täglich nach dem Essen oder auch zwischendurch 1 Likörglas.

 Originalzubereitung nach der Dr. Hertzka®.

erhältlich im online-shop unter: https://shop.hildegard.de/Petersilientrank

Diptam

Die Kraft gegen „Versteinerung"

Der Diptam (Dictamnus albus), auch  Aschwurz oder brennender Busch genannt, gehört zur Familie der Rautengewächsen (Rutaceae) und  ist eine ausdauernde Pflanze von bis zu einem Meter Höhe. Diese Pflanzenart steht seit 1936 unter Naturschutz. Der Diptam besitzt einen stark knotigen und verästelten Wurzelstock, aus denen mehrere Stängel sprießen. Die weißen, rosa bis purpurroten Blüten stehen in einer lockeren Traube und duften stark nach Zitrone. Phytotherapeutisch wurden das Kraut und die Wurzel verwendet, wobei heute die Wurzelstöcke therapeutischen Einsatz finden. Die Wurzel wird im Frühjahr oder im Herbst ausgegraben und von der ablösbaren äußeren, derben Rinde befreit. Anschliessend wird die verbliebene Rinde abgeschält und getrocknet. In der Hauptsache sind für die Indikationen Alkaloide, ätherische Öle, Bergapten, Bitterstoffe, Saponine, Anthocyane und Flavonoidglycoside verantwortlich. Die vielschichtige Zusammensetzung lässt schon erahnen, dass es sich um ein Breitbandtherapeutikum mit u.a. entzündungshemmender Wirkung handelt.

Die Pflanze wirkt regulativ auf die Menstruation, ist harntreibend und blähungswidrig. Auch als Wurmmittel hat sie sich bewährt, ebenso zur Kräftigung eines „saftlosen Magens". Diptam ist schleimlösend, wird bei Krämpfen im Verdauungstrakt eingesetzt und die ätherischen Öle aus den Blättern und Blüten zu Einreibungszwecken bei Rheuma mit roten und entzündeten Gelenken. Bei Ekzemen, Neurodermitis, Scabies (Krätze) und Röteln wird Diptam auch innerlich und äußerlich angewendet. Nebenwirkungen sind bei sachgemäßer Einnahme nicht bekannt, lediglich wird darauf hingewiesen, dass der Inhaltsstoff Bergapten Lichtempfindlichkeit auslösen könnte.

Überdosierung des Gewürzes kann zur Schädigung der Leber führen (hepatotoxisch).

Hildegard von Bingen verwendet Diptam bei der Koronarsklerose und als allgemeines Anti-Arteriosklerotikum.

Dosierung: 3 x tgl. max.1-3 Messerspitzen ins Essen geben

                                                                                                                                                   

   

HP Andrea Gollwitzer

Master of Medicine
Guangxi University of Chinese Medicine
 

Literatur

Curcic A. Hildegard v. BIngen - Heilige und Heilerin, H+L Verlag Köln, 1998

Hertzka G., KLeine Hildegard-Hausapotheke, Christiana Verlag, 4. Auflage 2010, S. 169

Köfers A., Sun Y.  Traditionelle Chinesische Medizin, Arzneidrogen und Therapie, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart, 2009.

Strehlow  W. Die Heilkunde der Hildegard von Bingen, Lüchow Verlag 2005

Schneider M. Naturheilpraxis 3/ 2014

Teuscher E., Gewürzdrogen , wissenschaftliche Verlagsgesellschaft 2003

Quelle Fotografie: Köfers A., CM Arzneidrogen und Therapie

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