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Stärkung des Immunsystems zur Vorsorge und Unterstützung auch bei Krebsleiden

 

Verschiedenste mediale Organe berichten von den sogenannten freien Radikalen, welche Körperzellen angreifen und durch Antioxidantien unschädlich gemacht werden können. Freie Radikale sind sauerstoffhaltige Moleküle, die gefährlich instabil sind, weil ihnen in ihrer chemischen Struktur ein Elektron fehlt. Sie sind unvollständig. Also suchen sie nach einem passenden Elektron, um wieder vollständig zu werden. Das fehlende Elektron wird aggressiv von einem intakten Molekül (z. B. Molekülen der Zellmembran, Proteinen oder der DNA) gestohlen. Man spricht hier von Elektronenraub bzw. Oxidation. Sobald der Körper durch diese Prozesse belastet wird, spricht man vom oxidativen Stress. Durch bewusstes Anwenden von einer Vielzahl beschriebener Früchte und Gemüsesorten kann ein Vermeiden einer Entgleisung der Zellfunktion beeinflusst werden.

Allen roten, blauen, violetten Früchten und Gemüsen (z. Bsp. Aroniabeere, Holunderbeere, Blaubeere, Brombeere, Heidelbeere, Himbeere, violette Zwiebel, Johannisbeere, Rotkohl etc.) wird eine gesundheitsfördernde und krebshemmende Wirkung zugeschrieben. Die Substanzen von denen diese Wirkung ausgeht, sind die blauen und roten Farbstoffe dieser Pflanzen, die Anthocyane. 1 kg Brombeeren enthält z.B. 1,15 g Anthocyane. Der Farbstoff sitzt vorwiegend in den Fruchtschalen.

Die Pflanzen lagern die Anthocyane und deren Verwandte als Schutz vor der allgegenwärtigen UV-Strahlung in ihren äußeren Zellschichten (der Schale) ein. So wird eine Schädigung der Eiweiße (Proteine) in den Pflanzenzellen verhindert. Außerdem können die Anthocyane als Antioxidantien freie Radikale binden, die durch oxidativen Stress entstehen. Insofern sind alle Früchte- und Gemüsesorten in denen rote und blaue Farbstoffe eingelagert sind gesundheitsfördernd und krebshemmend. Dazu einige Beispiele in Zusammenhang mit der Hildegard-Heilkunde:

Himbeeren, Johannisbeeren und Brombeeren

1 Glas Himbeersirup-Wasser, in dem 2 -3  Galganttabletten aufgelöst oder ½ TL Galgantpulver eingerührt wurde, wird von Hildegard bei grippalen Infekten empfohlen.

Schwarze Johannisbeeren werden wegen ihres hohen Gehalts an Vitamin C und P geschätzt. Natürliches Vitamin C ist ein außerordentlich wirksamer Radikalfänger z.B. bei Rheumaleiden. Ebenso enthalten auch Brombeeren wertvolle Antioxidantien.

Empfehlung für den Anti-Krebs-Speiseplan

2 x pro Woche gedünstete Tomaten (Tomatenmark und Dosentomaten enthalten mehr Lycopin als frische) und Brokkoli am gleichen Tag.

Ergänzung durch grünen Tee, Hagebuttenpulver, Himbeeren, Bitterschokolade und selbst ein Glas Rotwein (Wirkstoff Resveratrol aus Traubenschalen).

Zusätzlich geeignete Getreide und Gemüsesorten:

Dinkel, Roggen, Gerste, Hafer, rote Rüben, Zwiebeln, Knoblauch, Pflanzen der Kohlfamilie wie z. B. Kopfkohl, Blumenkohl, Rosenkohl, Blattkohlarten. Bisher durchgeführte Untersuchungen deuten darauf hin, dass Gemüsearten der Familie der Kreuzblütler an vorderster Stelle für die krebshemmende Wirkung einer an Obst und Gemüse reichen Ernährung sind. Stets alles kurz gekocht oder gedünstet, nie roh!

Snack für zwischendurch:

Tgl.  ein bitterer Aprikosenkern, ca. 8 süße Mandeln, dazu enzymreiche Trockenfrüchte wie ungeschwefelte Aprikosen, Ananas, Papaya.

Weitere Entzündungshemmer:

Weihrauch wird aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung im Rahmen der Steigerung des Immunsystems erwähnt.

Wichtigste Lieferanten von pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren (wirksam gegen freie Radikale) sind u. a. frische Walnüsse, Leinsamen, Walnuss,- Raps- und Traubenkernöl. Tierische Quellen: Sardinen, Hering, Makrele, Lachs (Atlantik), Regenbogenforelle.

Coriolus versicolor, ein in Europa häufig vorkommender Pilz.

HP A. Gollwitzer

 Literatur

·          Prof. Dr.med R. Béliveau und Dr. med. D. Gingras, Krebszellen mögen keine Himbeeren, Mosaik bei Goldmann 2010.

·          Strehlow W., Die Ernährungstherapie der Hildegard v. Bingen, Knaur 2009. Krebs und Abwehrschwäche, Strehlow-Verlag Allensbach 2001

·          Zentrum der Gesundheit 2016